Dienstag, 18. Juni 2013

Costa Cordalis - Ich zeige dir das Paradies (1977)

Und auch er gehört zur Musik aus deutschen Landen, auch wenn er ja eigentlich ein Grieche ist:

Costa Cordalis (* 1. Mai 1944 in Elatia (Ελάτεια), Fthiotida, Griechenland; eigentlich Konstantinos Kordalis) ist ein deutschsprachiger Schlagersänger.

Mit sieben Jahren begann Cordalis Gitarre zu spielen. Als 16-Jähriger ließ er sich in Frankfurt am Main nieder und lernte am Goethe-Institut die deutsche Sprache. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Philosophie und Germanistik, das er ohne Abschluss abbrach.

Bereits 1965 kam mit Du hast ja Tränen in den Augen, einer deutschen Fassung des Elvis-Titels Crying In The Chapel, seine erste Schallplatte heraus. Nennenswerten Erfolg hatte er aber erst ab 1973 mit den selbst produzierten Titeln Carolina, komm und Steig in das Boot heute Nacht, Anna Lena.

Seinen bis heute größten Erfolg hatte er 1976 bis 1977 mit dem Titel Anita, den es drei Monate in den deutschen Top 10 hielt und es dort bis auf Platz 3 schaffte.

Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1985 in Seefeld in Tirol startete Cordalis im Langlauf für sein Heimatland Griechenland. In dieser Disziplin war er zweimal griechischer Landesmeister. Er hatte auch vorgehabt, an den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo teilzunehmen, scheiterte jedoch in der Qualifikation.

Im Frühjahr 2004 wirkte er in der RTL-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! mit und wurde zum „Dschungelkönig“ gekürt. Dafür bekam er 28.000 Euro Siegprämie, die er der Kinderkrebshilfe spendete. Angelehnt an die Show veröffentlichte er den Song Jungle Beat.

Bis vor wenigen Jahren nahm er jährlich an der Tour der Hoffnung teil. Dort legte er mit dem Rad viele Kilometer zurück und sammelte mit seinem Lied Das Feuer Geld für krebskranke Kinder.

Costa Cordalis ist verheiratet und hat mit seiner Frau drei Kinder; sein Sohn Lucas Cordalis und seine Tochter Angeliki Cordalis sind ebenfalls im Showgeschäft tätig. (Quelle: wikipedia)


Hier sein Album aus dem Jahr 1977 ... man kommt irgendwie ins grübeln, welche Persönlichkeitsstruktur es bedarf, um diese eher schliche Musik und die noch eher schlichteren Texte zu mögen ... aber: steht es mir zu, so zu schreiben ?

Dennoch: Für mich ist es ein besonders intensives Beispiel für "Illusionsmusik" bei dem z.B. ein Dave King mitgewirkt hat. Dave King ?

Dave King:
"Der Sohn des Heldentenors James King zog 1970 nach Deutschland. Er machte erste Aufnahmen als Studiomusiker mit Embryo und spielte Titel von Klaus Doldinger, Giorgio Moroder und Peter Thomas ein. Später arbeitete er unter anderem mit Udo Lindenberg, Peter Maffay, Peter Herbolzheimer, Billy Cobham und Charlie Mariano. Dave King war sowohl Vorgänger (1975 bis 1977) als auch Nachfolger (1986 bis 1999) von Eberhard Weber als Bassist des United Jazz and Rock Ensemble. Auch wurde er als Mitglied der Band Snowball von Curt Cress bekannt. Er ist heute Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. (Quelle: wikipedia)

Ach ja, und auch ein Richard Schönherz wirkte mit ... 

Richard Schönherz (* 1947) (auch Richard Schoenherz) ist ein Musiker (keyboards), Sänger, Arrangeur und Produzent aus Wien.

1975 veröffentlichte er zusammen mit Manuel Rigoni die Rockoper Victor auf einer opulent illustrierten Doppel-LP. 1978 wurde Victor unter der Regie von Walter Bockmayer und Rolf Bührmann fürs Fernsehen verfilmt.

Richard Schönherz arbeitete als Komponist und Produzent für Andre Heller, Wolfgang Ambros, Erika Pluhar, die Popgruppe Supermax und ist als Schöpfer des Rilke-Projekts und des nachfolgenden Hesse-Projekts bekannt. Er schuf ebenfalls zweimal den österreichischen Beitrag für den Eurovision Song Contest. (Quelle: wikipedia)

So schaut´s aus ... und Costa Cordalis trällert: "Nur ein kleines Küsschen in Ehren kann uns die Mama nicht verwehren, und wir uns beide verstecken, wird sie uns bestimmt auch nicht entdecken ... " (aus "Don Pedro)



Besetzung:
Mats Björklund (guitar)
Ingo Cramer (guitar)
Costa Cordalis (vocals. guitar)
Roland Heck (keryboards)
Tom Holm jr. (drums)
Dave King (bass)
Richard Schönherz (synthesizer)


Single

Titel:
01. Ich zeige dir das Paradies (Cordalis/Fray) 4.10    
02. Die süßen Trauben hängen hoch (Cordalis/Frankfurter) 3.16    
03. Lass ihn doch geh'n (
Cordalis/Frankfurter) 3.46    
04. Liebelei
(Cordalis/Fray) 2.10    
05. Manana
(Cordalis/Frankfurter) 3.40    
06. Das letzte Blatt
(Cordalis/Fray) 3.45    
07. Don Pedro
(Cordalis/Fray) 3.18    
08. Gras in den Schuhen (
Cordalis/Frankfurter) 2.25    
09. Lady Helen
(Cordalis/Frankfurter) 4.20    
10. Königin der Nacht (
Cordalis/Frankfurter) 3.08    
11. Auf der Straße nach Piräus (Zimmermann/Rottschalk) 3.06    
12. Wenn die Zeit die Haare bleicht
(Cordalis/Fray) 3.29



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Montag, 17. Juni 2013

Verschiedene Interpreten - Pop 2000 - 50 Jahre Popmusik und Jugendkultur in Deutschland (1999) - CD 8 Kitsch und Kult

Kernstück des Projektes ist eine 12teilige TV-Dokumentationsreihe, die seit September 1999 im WDR ausgestrahlt wurde. Die anderen 3. Programme zogen auf unterschiedlichen Sendeplätzen nach. Den letzten Startpunkt setzt der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg ab 8. Januar 2000. Teilweise erstmals ausgestrahlte historische Aufnahmen von Bands und Musikern, Ausschnitte aus legendären Konzerten und kultigen Fernsehshows sowie Bilder von Ereignissen und Errungenschaften, welche die Nation und vor allem die Jugendlichen in Deutschland in den letzten 50 Jahren bewegten, prägen die Reihe. Dazu vermitteln fast 100 neu geführte Interviews mit Zeitzeugen und Drahtziehern Fakten und Lebensgefühl gleichermaßen."

Im Rahmen einer "ganzheitlichen" Vermarktung erschien dann mit Unterstützung des Wochenmagazins "Der Spiegel" eben jene Box mit 10 CD´s. Dabei verstand sich diese Edition als eine eigenständige Ergänzung.


Ricky Shane

Und hier nun Folge 8 (und damit die letzte CD dieser Edition) mit dem Titel "Kitsch und Kult".

Hier kann ich nun eigentlich gar nicht meckern, da bei einem solchem Obertutel einfach alles erlaubt ist und man allein aus diesem Thema ne eigene Edition hätte veröffentlicht werden können.

Also eine Ansammlung meist höchst skuriller Lieder, wobei man doch überrascht sein kann, dass "Winds Of Change" von den Scorpions mit dabei ist. Gleiches gilt für "Flammende Herzen" von Michael Rother.

Aber natürlich sind auch wirklich viele Schmankerl dabei ... das geht von dem Klassiker "Raumpatroille", über das verrucht-laszive "Oh Johnny, hier nicht parken" (von der Skandal-Sängerin " Laya Raki"), der" Butler Boogie" ... ein besonders hohen Drolligkeits-Faktor hat "Ich bin ein Mann" von Ted Herold.

Großartig die Yankees mit "Halbstark" - wenn man ehrlich ist, ist hier auch die Geburtsstunde deutscher Rock/Beat-Musik zu hören !

Völlig unbekannt waren mir Künstler wie Charles Wilp und Daisy Door ... da gibt es also noch was zu entdecken. 

Und Freddy Quinn´s "Anti-Gammler" Lied "Wir" ist schon einer besonderen Erwähnung wert ... wurde übrigens auch mal von den "Toten Hosen" gecovert ... *ggg*

Mit Nico´s Fassung vom"Das Lied der Deutschen" (Haydn/v.Fallersleben) findet diese CD einen sinnvollen Abschluss.

Und dem aufmerksamen Leser dieses blogs wird natürlich auffallen, dass etliche der hier präsentierte Künstler schon des öfteren hier "zu Wort" kamen.



Titel:
01. Peter-Thomas-Sound-Orchester: Raumpatrouille (Thomas) 2.01
02. Theo Schumann Combo: Luchs (Schumann) 2.36
03. Marianne Rosenberg: Er gehört zu mir (Heider/Heilburg) 2.59
04. Hildegard Knef: Für mich soll's rote Rosen regnen (Album Version) (Hammerschmid/Knef) 3.10
05. Michael Rother: Flammende Herzen (Rother) 3.52
06. Laya Raki: Oh Johnny, hier nicht parken (Hoes) 2.14
07. Ricky Shayne: Ich sprenge alle Ketten (Moroder/Holm) 2.11
08. Modern Talking: Brother Louie (Original Version) (Bohlen) 3.38
09. Klaus Nomi: Cold Song (Cobert) 4.03
10. Charles Wilp: Mad. Ave. Perfume Ad. (Martin) 2.30
11. Die Butlers: Butler Boogie (Richter) 2.13
12. Ted Herold: Ich bin ein Mann (Pomus/Shuman/Nicoals) 1.49
13. Die Yankees: Halbstark (Bartelt/Adamowsky) 2.11
14. Conny Froboess: Lippenstift am Jacket (Lewis/Goehring/Kia) 2.23
15. Helge Schneider: Sex Machine (Byrd/Brown/Lenhoff) 1.51
16. Manfred Krug: Jeder Mann, der dich sah (Fischer/Kerber) 4.17
17. Peter Maffay: So bist du (Maffay/Meinunger) 5.07
18. Drafi Deutscher: Marmor, Stein und Eisen bricht (Album Version) (Bruhn/Deutscher/Loose) 2.37
19. Marion März: Er ist wieder da (Bruhn/Loose) 2.50
20. Daisy Door: Du lebst in deiner Welt (Thomas/Francopolus) 3.11
21. James Last: Bolero 75 (Ravel) 3.16
22. Freddy Quinn: Wir  (Olias/Rotter) 3.26
23. Roy Black: Ganz in Weiss (Arland/Hertha) 3.00
24. Scorpions:Wind Of Change (Meine) 5.11
25. Nico: Das Lied der Deutschen (Haydn/v.Fallersleben) 5.27



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Und nun ist diese kleine Serie in diesem kleinen blog beendet. Wie ich das booklet digitalisieren könnte ... ist mir ein Rätsel, deshalb lasse ich es, leider. Aber vielleicht könnte ich ja als Ersatz das Buch "Pop 2000 ... zu einem späteren Zeitpunkt hier als pdf präsentieren ...


Wie auch immer, hier findet man mit einem klick die gesamte Edition:

Klick mich !

Marianne Rosenberg - Himmlisch (2000)

Eines muss man der Marianne Rosenberg lassen: Sie hat ein ganz gewaltiges Stehvermögen, bedenkt man, dass ihr Erstlingswerk "Fremder Mann" bereits im Jahr 1971 erschien.

Aber das sagt natürlich noich nichts über die Qualität ihrer Musik aus.

Kritisch beschäftigte man sich in der laut-Redaktion mit diesem Album:

Marianne Rosenberg hat selbst behauptet, dass das, was sie macht, nichts mit Schlager zu tun hat, und dass sie sich selbst nicht diesem Genre zuordnen würde. Was sollte eine Dame dann machen, wenn sie sich von bierseligem ZDF-Hitparaden-Stakkatogeklatsche und debilen Texten fernhalten will? Genau, sie versucht, ambitionierte Musik zu machen. Nun, dann wollnwa mal schauen, welchen Weg sie mit "Himmlisch" einschlägt.

Zehn Mal wird das Thema Liebe in unterschiedlichen Variationen durchgekaut. Einmal wird sogar Jesus als Special Guest erwähnt ("Wenn er betet"), aber ansonsten dreht sich alles um Verlassenwerden, Liebe, selbst jemanden verlassen, Liebe, tragische Beziehungen und ab und an noch um Liebe. Natürlich ist dieses Thema ein unerschöpfliches, wenn aber die ganze Platte nur um dieses eine kreist, werden Gefühle - auch wenn sie schön in Worte verpackt werden - zur beliebigen Austauschware. Dieser Eindruck wird durch die lieblose Produktion verstärkt, die allzu substanzlos zwischen poppigem Technosound und eingedeutschtem Phili-Gepumpere hin und her pendelt. Für abwechslungsreiche Intermezzi sorgen die sehr schönen Balladen, bei denen immer wieder Rosenbergs liebliche Stimme besonders gut zum Tragen kommt.

"Himmlisch" lässt sich mühelos in zwei ganz unterschiedliche Teile dividieren. Auf der einen Seite das monotone Gewummer, das mir das weitere Zuhören fast vergällt, auf der anderen Seite die soften Schmusesongs, die doch sehr wohltuend auf das Trommelfell einwirken. Ist es bei vielen Longplayern leider so, dass zum Ende hin die Qualität der Lieder abnimmt, so fährt Marianne Rosenberg gerade hier den größten Hammer auf. "Mit Dir jedesmal" heißt das gute Stück, das ich meine und hier wälzt Rosenberg eine Familienpackung Pathos auf sage und schreibe zehn Minuten platt. Alleine dafür würde sich die Anschaffung der CD schon lohnen, Moment, muss mir schnell noch die Träne aus dem Knopfloch wischen ...

Ohne die flachen Uptempo-Sachen wäre hier sehr viel mehr drin gewesen, so reicht es aber lediglich zu einer halbambitionierten CD, die mich nicht so ganz überzeugen kann. (Alexander Cordas)

Mir ist das "Disco-Gestampfe" auf diesem Album eindeutig zu viel ... aber andere sollen sich natürlich an diesem Album erfreuen, wenn sie denn wollen.




Besetzung:
Jürgen Attig (bass)
Jan Brummans (scratches)
Linda Fields (background vocals)
Peter Hoffmann (keyboards)
Ute Mark (brass)
Anya Mahnken (background vocals)
Martin Meyer (keyboards)
Victoria Miles (background vocals)
Peter Miller (bass)
Marianne Rosenberg (vocals)
Jörg Sander (guitar)
Gabi Schenke (brass)
Ollie Stan (keyboards)
Nils Tuxen (guitar)
Class Überschär (brass)



Single-Auskopplung

Titel:
01. Gift (Rosenberg/Enzensberger) 4.31
02. Wenn er betet (Rosenberg/Enzensberger) 3.39
03. Wieder da (Radio Edit) (Christenssen/Könemann/Bülow/Rosenberg) 5.07
04. Was glaubst du (Rosenberg/Benzer) 4.01
05. Er war wie du (Rosenberg) 3.50
06. Männer gibt's wie Sand am Meer (Rosenberg) 4.08
07. Geh weiter (Rosenberg) 3.39
08. Wenn ich dich liebe (When Will I See You Again) (Gamble/Huff/Rosenberg) 4.23
09. Auch wenn ich Wunder brauch' (Hoffmann/Rosenberg) 10.48
10. Mit dir jedesmal (Rosenberg) 5.12
11. Ein Land ohne Grenzen (Christenssen/Könemann/Rosenberg) 5.12





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Sonntag, 16. Juni 2013

Herman van Veen - Bitte nicht stören ! (1996)

Jetzt zu einem Künstler, mit ich persönlich so überhaupt nichts anfangen kann, der aber natürlich ein ganz besonderer Künstler innerhalb der deutschen Liedermacher-Szene ist.

Herman van Veen (* 14. März 1945 in Utrecht, Niederlande; mit vollem Namen Hermannus Jantinus van Veen) ist ein niederländischer Sänger, Violinist, Schriftsteller, Clown, Liedertexter und Liederkomponist. In Deutschland wurde er unter anderem mit dem Lied Ich hab' ein zärtliches Gefühl sowie als geistiger Vater der Zeichentrick-Ente Alfred Jodocus Kwak bekannt.

Als Sohn eines Schriftsetzers und einer Hausfrau besuchte Herman van Veen in Utrecht eine Montessori-Schule und erhielt als Achtjähriger Geigen- und Gesangsunterricht.

Van Veen absolvierte ein Studium am Utrechter Konservatorium (Fächer: Geige, Gesang, Musikpädagogik). Dort lernte er 1961 den Pianisten Erik van der Wurff kennen. 1965 trat van Veen zum ersten Mal mit einem Soloprogramm auf. Mit van der Wurff gründete er die Kabarett-Gruppe Cabaret Chantant Harlekijn. 1967 hatten sie ihre ersten Auftritte, die von der niederländischen Theaterkritik gleich positiv aufgenommen wurden. Schnell folgten die ersten Schallplattenaufnahmen und Fernsehauftritte. Bis heute arbeitet van der Wurff regelmäßig mit van Veen zusammen. In den frühen 1970er-Jahren gehörte der niederländische Gitarrist Harry Sacksioni zu van Veens Begleitmusikern.

Herman van Veen etablierte sich als Kabarettist, Entertainer und Liedermacher. 1968 gründete er seine bis heute bestehende Produktionsfirma Harlekijn.

1972 wurde Herman van Veen von Alfred Biolek und Thomas Woitkewitsch für das deutsche Publikum entdeckt. Woitkewitsch übersetzte die niederländischen Lieder ins Deutsche. Van Veens erstes deutschsprachiges Album erschien 1973 und hieß Ich hab' ein zärtliches Gefühl. Seitdem hat er zahlreiche weitere Alben veröffentlicht.

Am 13. November 1977 wurde in der ARD die erste Folge der sechsteiligen Serie Die seltsamen Abenteuer des Herman van Veen (Originaltitel: De wonderlijke avonturen van Herman van Veen) ausgestrahlt. Im Mittelpunkt standen Herman van Veen selbst, seine damalige Ehefrau Marlous Fluitsma und mehrere Musiker. Sie leben zusammen in einer Windmühle und erleben Abenteuer mit und in Bildern, die van Veen zum Leben erwecken kann.

1980 erschien erstmals die deutschsprachige Ausgabe des Kulturmagazins Harlekijn, dessen Herausgeber van Veen war. Die Auflage betrug anfangs 80.000 Exemplare. Bis Januar 1984 erschienen elf Ausgaben in unregelmäßigen Abständen.


1987 lernte van Veen den Musiker und Texter Heinz Rudolf Kunze kennen. Mit der 1989 erschienenen Langspielplatte/CD Blaue Flecken begann eine Reihe von Alben, auf denen Kunze die Mehrzahl der Texte beisteuerte und auch als Übersetzer in Erscheinung trat.

Ende der 1980er-Jahre schuf van Veen auf der Grundlage seiner Musikfabel der Ente Kwak die Zeichentrickserie Alfred Jodocus Kwak, die mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.

Herman van Veen hat in den fast 40 Jahren seiner bisherigen Schaffenszeit fast 140 Tonträger (Langspielplatten, CD und DVD), über 60 Bücher sowie eine ganze Reihe von Drehbüchern veröffentlicht. Bei seinen zahlreichen Konzerten in Europa, den Vereinigten Staaten und Afrika wurde er von zahlreichen Musikern begleitet. Die Spannbreite reichte dabei von einem Begleitmusiker bis zum Sinfonieorchester.

Im Jahre 2006 inszenierte van Veen die Visualisierte Linzer Klangwolke, die jedes Jahr in Linz an der Donau stattfindet. Der Titel der visualisierten Klangwolke 2006 lautete Ente gut alles gut.

Herman van Veen inszeniert anlässlich des Varusjahres 2009 in Detmold das Musical Op een dag in september (Ein Tag im September). Die Premiere von Op een dag in september fand am 22. August 2009 auf der Waldbühne am Detmolder Hermannsdenkmal statt.

Herman van Veen ist mit der Tänzerin Gaëtane Bouchez verheiratet und hat vier Kinder, von denen eine Tochter, Babette van Veen, Schauspielerin ist. Die Familie lebt in der Gemeinde Soest bei Utrecht.

Im Jahre 1999 wurde ihm wegen seines Beitrages zur deutsch-niederländischen Verständigung das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Van Veen engagiert sich in mehreren Organisationen, die er teilweise selber gegründet hat, für die Rechte von Kindern und ist UNICEF-Botschafter. Die Stiftung Euriade verlieh ihm 2005 die Martin-Buber-Plakette, die alljährlich für besondere Verdienste um die Menschlichkeit verliehen wird. (Quelle: wikipedia)


Wie gesagt ... ein engagierter Künstler durch und durch und weil ich mit ihm dennoch überhaupt nichts anfangen kann, lass ich da lieber einen anderen, einen anonymen amazon Kunden zu Wort kommen:

"Eine Live-Aufnahme zu veröffentlichen - das war für Hermann van Veen nie ein Problem, so natürlich, so ungestüm und dann wieder melancholisch er sich auf der Bühne gibt - nein, gibt ist zuviel gesagt, er IST ja so - oder?
Neue Lieder, alte Lieder, Geschichten, es mixt sich hier zusammen, was das Leben so zu bieten hat. Texte von Hermann van Veen, Heinz-Rudolf Kunze, Friedrich Holländer - alles ist versammelt und bildet einen Rausch, der so schnell nicht wieder aus dem Innenohr zu verdrängen ist... Nachdenkliches („Benjamin", „Messerschnitt") steht auf einer Stufe mit Traurigem, Sentimentalem („Ich liebe dich nicht", „Zwei Reisende"); und alles paßt so gut...
Wer eines der Konzerte dieser Tournee gehört hat und die immer länger werdenden Abende mit anschließendem Tanz auf der Bühne mitgemacht hat, der ist zu beneiden - wer sie verpaßt hat, für den ist diese Aufnahme"

Aufgenommen im Stefaniensaal, Graz/Österreich
am 28. und 20. September 1995



Besetzung:
Nard Reijnders (saxophone, clarinet, accordion)
Herman van Veen (violin, vocals)
Erik van der Wurff (piano, bass)




Titel:
01. Zwei Reisende (Kunze) 3.18
02. Tin Tin (v.Veen) 0.38
03. Das Wetter (v.Veen) 1.00
04. Angelo (v.Veen/Woitkewitsch/v. d. Wurff) 4.16
05. Bartok (v.Veen) 1.47
06. Benjamin (Kunze/v.Veen/v. d. Wurff) 3.04
07. U-Boot (v.Veen) 0.21
08. Love Lies (v.Veen) 0.40
09. Ich liebe dich nicht (Weill) 3.35
10. Das Streichholz (Kunze) 1.11
11. Messerschnitt (Kunze/Huch) 2.35
12. Toupet (v.Veen) 1.17
13. Wenn ich mir was wünschen dürfte (Höllander) 6.02
14. Der Inquisitor (Kunze/v.Veen/v. d. Wurff) 1.19
15. Solo (v.Veen) 1.49
16. Nachrichten im Voraus (Moeraert/Woitkewitsch) 1.08
17. Das Liebespaar (Kunze/v.Veen) 1.41
18. Holzland (unbekannt) 1.55
19. Marieke (Brel/Jouannest/Woitkewitsch) 2.42
20. Casablanca (
Woitkewitsch/v.Veen) 3.01
21. Zeit ist Geld (v.Veen) 0.13
22. Tin Tin (v.Veen) 1.24
23. Baby Can I Hold You (Chapman) 3.28
24. Voir un ami pleurer (Brel)
3.42

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Samstag, 15. Juni 2013

Schroeder (Roadshow) - Live in Tokio (1980)

Wie intensiv sich noch heute Fans von Schroeder (Roadshow) mit dem Wirken dieser famosen Kapelle beschäftigen zeigt ein Statement eines dieser Fans zu dieser LP:

"Die Live in Tokio ist für mich die beste aller Schroeder Roadshow CDs! Die CD hat nur einen gravierenden Nachteil: Sie ist nicht mehr lieferbar. Die Shops, die sie hier für ca. 10€ anbieten, können sie gar nicht liefern! Die Preise für Einzelstücke sind leider sehr hoch. Ich hoffe, dass die CD eines Tages doch wieder neu aufgelegt wird, dann bin ich der Erste, der sie sich zulegt. Ich hatte sie als LP und habe unvorsichtigerweise meine ganze LP-Sammlung eines Tages verkauft... "

Tja ... dahinter steckt auch so ne Lebensgeschichte, wenn einer seine ganze LP-Sammlung verkauft ... aber das ist hier nicht das Thema, sondern diese im positivsten Sinne durchgeknallte Band:

"Die legendäre Politrock-Clown Band machte zuerst 1975 unter dem Namen "Uli Hundt und Schroeder" von sich reden und benannte sich dann kurz darauf in Schroeder Roadshow um. Markenzeichen der Band waren beissend ironische und politische Texte sowie vielfätige musikalische Stilrichtungen. Die Band nahm so ziemlich alles aufs Korn, was es gab, einschließlich sich selbst.
Schon die Musiktitel sprachen für sich wie z.B. :
"Die Ballade der Geruchsfetischistin Susi Schnüffel",
"Die Verfolgung und Ermordung des Rockundroll, dargestellt durch die Musikertruppe des Hospizes zu Vicht unter der Anleitung des Herrn von Schroeder Teil I"
oder
"Klaustrophobische Latzhosen-Paranoia"
Musikalisch lag der Schwerpunkt auf Saxophon-Hardrock und wurde durch Ausflüge in alle Stilrichtungen abgerundet.
Politische Botschaften waren eindeutig zweideutig wie z.B.
"Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt"
"Anarchie in Germoney"
"Die Bullen schlagen wieder zu"

oder die Persiflage der Nationalhymne:

Deutschland, Deutschland, mir stinkt alles,
 was dir selbst an dir gefällt.
 ...
 Einigkeit und Recht und Freiheit
 wurden doch zu sehr gequält
 ...
 Denk' doch einmal an deine Kinder
 denke deutsches Vaterland
 
Die Songs zeigten, daß die Band zur linken Szene gehörte, obwohl sie die linke Szene und damit auch sich selbst immer durch den Kakao zogen. So heißt ein Studioalbum "Live in Tokyo", obwohl sie nie in Tokyo aufgetreten sind."

Und dieses Album ist eine aberwitzige Tour de force ... witzig, musikalisch abwechslungsreich, anarchistisch und lässt einen richtig trunken werden ... 

Ach ja: es gibt ja den Spruch "Das Herz schläg links" ... bei den Schroeders hört man, wie sich das anhört und anfühlt ... und wie sie die Bläser einsetzen ist einfach genial !


Besetzung:
Gerti Beracz (guitar, vocals)
Jesus Canneloni (saxophone)
Richard Herten (drums)
Frank Hocker (guitar)
Uli Hundt (vocals, guitar, saxophone)
Gerd Köster (vocals)
Rich Schwab (bass, percussion)





Titel:
01. Fette Ratten (Hundt) 5.25
02. So ein Tag so wunderschön wie heute (Hundt) 4.20
03. Die Verfolgung und Ermordung des Rockundroll (Teil I) (Hundt) 3.22
04. Die Verfolgung und Ermordung des Rockundroll (Teil II) (Hundt) 1.04
05. Asche Im Wind (Hundt) 5.17
06. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt (Hundt) 3.26
07. Barbara (Schwab) 3.57
08. Annemie (Schwab) 3.19
09. In toten Einbahnstraßen (Hundt) 5.37
10. Schrei dich frei (Hundt) 4.21


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Fritz Hemetsberger - Tanz in der Seefelder Alpenbar (1966)

Wening weiss ich über diesen FRitz Hemetsberger, wenn ich ehrlich wiss ich eigentlich nichts. Und auch das Internet schweigt ....

Auf jedenfalls hat er noch ein weitere Alben  ("Zither a-go-go", "Hitgs im Zithersound", "Ein fröhlicher Abend") veröffentlicht, aber irgendwann war´s dann mal Schluß.

Und so fehlen mir eigentlich die Worte und das einzige was ich noch empfehlen kann, ist, dass man sich einfach sein Album (eine 10 inch LP; mir liegt die "Club-Sonderauflage mit schwqarz-weiss Cover vor)) anhörten könnte, wenn man denn mal wieder auf so einem Trip ist, skurilles aus deutschen bzw. österreichisches(Seefeld liegt in Tirol in der Nähe von Innsbruck) hören zu wollen.


In den 60er Jahren war er vermutlich eine rechter Feger, denn auf dem Cover der Original LP (in Farbe) steht zu lesen:

"Die sensationelle Entdeckung aus der Seefelder Alpenbar. Jeden Abend ausverkauft. Die neueste Touristen-Attraktion."
Na bitte ... wenn das nichts ist !

Original Frontcover


Besetzung:
Fritz Hemetsberger (zither)




Titel:

01. Foxtrott-Potpourri (3.56):

01.1. Wenn der weiße Flieder wieder blüht (Doelle/Rotter)
01.2. Schöner Gigolo (Brammer/Casucci)
01.3. Salome (Rebner/Stolz)
01.4. Mexico (Bryant/Siegel)

02. Tango Potpourri (4.42):
02.1. La Paloma (Traditional/Hemetsberger)
02.2. Bella Maria (Bradtke/Sandmann)
02.3. Jalousie (Gade)

03. Rumba Potpourri (4.41):
03.1. Quando, Quando (Bradtke/Renis)
03.2. Besame Mucho (Velasquez/Siegel)
03.3. Exodus (Gold/Arland)
03.4. Orfeu Negro (Landau/Ewer/Bonfa)

04. Cha-Cha-Potpurri (3.08):

04.1. In A Little Spanish Town (Wayne/Loose)
04.2. Schuld war nur der Bossa-Nova (Buschor/Weil/Mann)
04.3. Ein Schiff wird kommen (Busch/Hadjidakis)


05. Langsamer Foxtrot-Potpourri (3.23):
05.1. Moskauer Nächte (Traditional/Hemetsberger)
05.2. Schwarze Augen (Traditional/Hemetsberger)
05.3. Abendglocken (Traditional/Hemetsberger)

06. Madison-Slop-Twist-Potpourri (6.36):

06.1. Madison In Tyrol (Hemetsberger)
06.2. Slop In Tyrol (Hemetsberger)
06.3. Twist-Twist (Loti/Hertha/Madinez/Pagano)


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Freitag, 14. Juni 2013

Wolf Gabbe und sein Orchester - Der grosse Fernseh Ball (1966)

Und jetzt zu einem Künstler der "leichten Muse", der zwar einem James Last kommerziell nie und nimmer das Wasser reichen konnte, der aber dennoch sein Handwerk mehr als gut verstand:

Wolfgang „Wolf“ Gabbe (* 28. April 1924 in Berlin) ist ein deutscher Musiker (Schlagzeug, Gesang) und Orchesterleiter der Jazz- und Unterhaltungsmusik, der auch unter dem Pseudonym Kid Orbis bekannt war.

Gabbe arbeitete zunächst in einer Autowerkstatt und absolvierte nebenbei in einem Abendkurs die Ausbildung als Schlagzeuger. Er spielte nach 1945 Tanzmusik und Swing. Ab 1948 nahm er bis Ende der 1950er Jahre mit eigenen Orchestern bzw. als Kid Orbis and his Swingtett für die Label Amiga, Delta Ton, Imperial (u. a. „Wir tanzen wieder Polka!“, „Geisterreiter“, „Wochenend und Sonnenschein“) und Pathé auf. Als Sänger war er auch in Rudolf Schündlers Film Der treue Husar (1954) zu erleben. Mit seiner Radio-Star-Band trat er auch in den 1960er Jahren noch in Berlin auf. (Quelle: wikipedia)

Was heißt hier eigentlich "mit seiner Radio-Star-Band trat er auch in den 1960er Jahren noch in Berlin auf." ? 

Glaubt man dem Klappentext, so war er in den 60er Jahren mehr als erfolgreich, übrigens auch im Fernsehen (daher ja auch der Titel dieser LP):


Wie auch immer: Ein feiner Big-Band-Sound, der es durchaus verdient hätte, mehr Beachtung zu finden. WQo findet man denn munter-jazzige Interpretationen von biederen Liedern wie "Backe, backe, Kuchen" oder "Schlafe mein Prinzchen" ... na bei Wolf Gabbe ... 

Also: auf geht´s zur Kosakenparty !

Wolf Gabbe, 1967
Besetzung:
Wolf Gabbe und sein Orchester

Titel:
01. La Cucaracha (Traditional) 2.29
02. Backe, backe Kuchen (
Traditional) 3.04
03. Home On The Range (
Traditional) 2.07
04. Der treue Husar (
Traditional) 2.21
05. Kosakenparty (
Traditional) 2.48
06. La Paloma (Yradier) 2.10
07. Sputnik-Fly (
Traditional) 2.48
08. Wolgaschiffer (
Traditional) 2.03
09. Schlafe, mein Prinzchen (Mozart) 3.08
10. When The Saints Go Marchin´ In (
Traditional) 3.02
11. Down By The Riverside (
Traditional) 3.01
12. Französisches Medley (
Traditional) 2.40

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Hildegard Knef - 17 Millimeter (1999)

Es war das letzte Album der "Knef" und was für ein Album !

"Soll man es wirklich als Ton bezeichnen, was da mühevoll jene Stimmbänder verlässt, über die schon Ella Fitzgerald sagte, sie seien zum Singen gänzlich ungeeignet? Wie zur Antwort drängt sich der berühmte, schnodderige Bass von Hildegard Knef in den Mittelpunkt, als wolle er daran erinnern, dass er schon vor 40 Jahren die Kraft besaß, allabendlich 2 000 Broadway-Zuschauer mit den Songs von Cole Porter zu erobern. Und das ganz ohne Mikrofon. Doch in der Gegenwart wird die einst unerschütterliche Stimme rasch wieder zur Bescheidenheit genötigt. Denn da ist dieses Zittern in ihr, das nicht nur vom Alter kündet, sondern ein Nachhall ist auf all die Erschütterungen, die durch Dramen und Drogen, Kriege und Krisen, durch Ruhm und Ruin ausgelöst wurden. "17 Millimeter" sei das Glück oft nur noch entfernt gewesen, kommentiert Hildegard Knef dieses Schicksal auf dem neuen, gleichnamigen Album, das kurz vor ihrem 74. Geburtstag erschienen ist. 17 Millimeter vor dem Gipfel sei der Stein stets den Berg wieder hinabgerollt, um ihr die Sysiphos-Arbeit von neuem aufzubürden. Heute aber, am Abend eines Lebens, das seine Spuren nicht nur in der Stimme hinterlassen hat, kehrt immerhin so viel Ruhe ein, dass ein langer Blick aus dem Fenster möglich wird: "Die Tauben sitzen schwer wie Steine,/ der Baum im Hof verliert an Gewicht./ Ein Alter Mann vertritt die Beine,/ wird Herbst da draußen und in mir." Diese schweren Gedanken hat Hildegard Knef ausgerechnet einem Musiker anvertraut, dessen bisherige 28 Lebensjahre wie ein steiler, unbeschwerter Aufstieg anmuten: Jazz-Trompeter Till Brönner wurde mit der heiklen Aufgabe betreut, als musikalischer Leiter, Arrangeur und Produzent die Nachfolge von Miles Davis, Boris Vian, Kurt Edelhagen oder Bert Kämpfert anzutreten. Eine Last, die kaum leichter wurde angesichts der 19-jährigen Pause, die seit dem letzten Album "Da ist eine Zeit" vergangen ist. Doch Brönner hat alles richtig gemacht. Er hat die historisch geprägten Erwartungen an eine Knef-Platte mit großem Orchester-Swing und intimen Piano-Chansons brav erfüllt, nur um sie gleich darauf mit coolem Jazz-Funk und gescratchter DJ-Akrobatik charmant über den Haufen zu werfen. Diese künstlerische Freiheit bezieht er aus seinem aufrichtigem Respekt gegenüber der Tiefe und Melancholie einer Künstlerin, die ihr Alter nicht als Ausrede nimmt, um Schönfärberei zu betreiben. So spielt Brönners Musik mal ironisch lächelnd, mal ganz aufrichtig mit jener Sorglosigkeit, zu der Hildegard Knef keinen Zugang mehr hat. Und weil er mit seiner mutigen Arbeit zum Gesamtwerk der Knef eine neue Ebene beisteuert, werden Rückgriffe möglich, die für immer mit dem Makel des Peinlichen behaftet schienen. Selbst "Für mich soll s rote Rosen regnen" enthält sich in einer minimalen Klavier-Version jeder Großspurigkeit. Stattdessen gönnt sich Knefs alter musikalischer Weggefährte Kai Rautenberg einige melodische Schlenker, die sich nur erlauben darf, wer ein solches Lied seit dem ersten Tag begleitet. Nicht erst durch diesen Abschluss wird "17 Millimeter" zum bewegenden Dokument einer Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Seins. Es ist ein künstlerischer Neuanfang und dabei gleichzeitig jenes Lebenswerk, das Hildegard Knef als späte Genugtuung verdient hat. Sie beweist, dass Melodien beim Singen unwichtig sind, so lang man nur eine Geschichte zu erzählen hat. Und damit erfüllt die Knef auf ihre Weise auch heute noch den zweiten Teil des Ausspruchs von Ella Fitzgerald. Denn die sagte, dass es der Knef zwar an einer Singstimme mangele, sie aber dennoch oder gerade deswegen die größte Sängerin der Welt sei." (Björn Döring)



Da kann man eigentlich nur noch ergänzen und betonen, dass es Till Brönner zu verdanken ist, dass diese Produktion zu so einem reifen Alterswerk der Hildegard Knef wurde !




Besetzung:
Till Brönner (trumpet, keyboards, flugelhorn, trombone)
Frank Chastenier (keyboards,
Tilmann Dehnhard (flute)
Wolfgang Haffner (drums)
Ingmar Heller (guitar, bass) 
Samon Kawamura (turntables)
Frank Kirchner (saxophone)
Hildegard Knef (vocals)
Tim Lefebvre (bass)
Chuck Loeb (guitar)
Grégoire Peters (flute)
Kai Rautenberg (piano)
Joe Ridder (flute)
Rolo Rodriguez (percussion)
Joe Ridder (background vocals)
Wiebke Schroeder (background vocals)
+
Streicher des Deutschen Filmorchesters Babelsberg unter der Leitung von  von Till Brönner
Bläsergruppe der RIAS Big Band unter der Leitung von Helmut Brandt




Titel:
01. Wer war froh, dass es dich g (Brönner(Knef/Kunze) 6.37
02. Eins und eins (Version 99) (Niessen) 3.42
03. 17 Millimeter (Brönner(Knef) 4.09
04. Ich war nie in Las Vegas (Brönner(Knef) 6.27
05. Er geht mir rundum auf den Geist (Brönner/Knef) 5.22
06. Herr Kalecke an der Ecke (Brönner/Knef) 5.01
07. Im 80. Stockwerk (Hammerschmied/Knef) 3.38
08. Wird Herbst da draußen (Niessen/Knef) 3.51
09. Der Mann für dich (Gershwin/Kunze/Knef) 6.21
10. Zum Schluss... (RaabBrönner/Knef) 4.57
11. Für mich soll's rote Rosen regnen (Version 99) (Hammerschmid/Knef) 3.23


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Donnerstag, 13. Juni 2013

Hubert von Goisern - Iwasig (2002)


Dass Hubert von Goisern ein Musikr mit einer ganz speziellen Ausprägung ist, dass Hubert von Goisern letztlich ein Ausnahmemusiker mit ganz besonderen Gaben ist, setzte ich jetzt hier einfach mal voraus.

Und da hat jemand bei amazon einen Kommentar zu diesemAlbum geschrieben, der mir so richtig aus der Seele spricht:

"Wieder einmal hat Hubert von Goisern die Grenzen der verschiedenen Musikrichtungen übersprungen, und damit gezeigt, was seine Musik eigentlich ist, nämlich echte Weltmusik. Die CD vermischt traditionelle Volksmusik mit afrikanischen Klängen, Jazz, Blues, Rock und vieles mehr. Die Musik zu beschreiben ist nicht leicht. Die Musik von Hubert von Goisern verlangt, dass man sich mit ihr und mit den Texten auseinandersetzt, gleichzeitig kann man sie aber auch im Hintergrund laufen lassen. Hubert von Goiserns Musik wird allen Stimmungen gerecht, so dass man seine Musik fast immer hören kann. Mein besonderer Tipp ist der 13. Titel, der in der obigen Tracklist nicht aufgezeigt wird, da er etwas "versteckt" auf der CD ist. Es handelt sich dabei um eine wunderbare Version von "über`d alma", der schon auf "Trad" zu finden ist. Gerade hier wird seine Kreativität und sein Können offensichtlich, traditionelles verschiedener Regionen mit "modernen" Komponenten zu verknüpfen. Als Hubert von Goisern Fan kann ich diese CD nur empfehlen, auch wenn sie vielleicht nicht gerade für den Einstieg in Huberts Musik geeignet ist. Wenn es möglich wäre, würde ich auch mehr Sterne geben..."Ein anonymer Kunde)

Wer offene Ohren hat zum hören, sollte diese mal spitzen ... das Album ist es wert !

Die Aufnahmen entstanden zwischen dem
Herbst 2001 und Sommer 2002 in Posern und Salzburg.
Gemischt in Wilzhofen während der großen Sintflut im August.


Besetzung:
Bernd Bechtloff (percussion, vocals, guitar, harmonica)
Karen Edwards (vocals)
Burkhard Frauenlob (keyboards)
Hubert von Goisern (vocals, guitar, mandolin, accordion, ukulele, horn)
Wolfgang Maier (drums)
Antonio Porto (bass, percussion
Marlene Schuen (vocals)
Wolfgang Spannberger (sampler, loops)
Reinhard Stranzinger (guitar)
Gerhard Überbacher (guitar)
Bernhard Wimmer (drums)


Titel:
01. Heilige (v.Goisern) 4.16
02. Aus is (v.Goisern) 4.43
03. Besser werdn  (Frauenlob/Spannberger/v.Goisern) 5.28
04. Poika (v.Goisern) 2.50
05. Volxjammer (v.Goisern) 4.50
06. Afrika (v.Goisern) 3.51
07. I bi an (v.Goisern) 5.52
08. Nix tuan (v.Goisern) 4.54
09. Schön wars (v.Goisern) 5.17
10. Schad (v.Goisern) 4.35
11. Dunklblau (v.Goisern) 2.06
12. Neuer Tag (v.Goisern) 5.54



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Mittwoch, 12. Juni 2013

Austria 3 - Live (1998)

Undenkbar, die österreichische Musikszene ohne die Musiker Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich und Georg Danzer und natürlich damit auch ihr Side-Projekt Austria 3:

Austria 3 war eine österreichische Pop-Rock-Band und Supergroup.

Der Name ist eine Anspielung auf eine der ersten, billigsten und geradezu „gefürchteten“ filterlosen Zigarettensorten, die von den Austria Tabakwerken bis etwa Ende der 50er Jahre produziert wurde, die Austria 3 (ugs. „Dreier“).

Die Gruppe ist der von Rainhard Fendrich initiierte Zusammenschluss mit den beiden österreichischen Popsängern Wolfgang Ambros und Georg Danzer, ursprünglich vorgesehen für eine einzige Benefizveranstaltung für Obdachlose. Der überwältigende Erfolg veranlasste die drei befreundeten Künstler, bis 2006 weiter zusammen aufzutreten, und es entstanden gemeinsame Livealben und Compilations.

Die Band gab am 10. Juni 2006 ihre bevorstehende Trennung bekannt. Ihr letztes Konzert fand am 24. Juli 2006 im schwäbischen Altusried statt.

Am 16. April 2007 fand sich der Freundeskreis bei Georg Danzers Comeback-Konzert in der Wiener Stadthalle neuerlich zusammen, um drei ihrer alten Songs vorzutragen; anschließend wurde von mehreren Seiten über ein mögliches revival 2008 „laut nachgedacht“.
Georg Danzer verstarb jedoch am 21. Juni 2007 an Lungenkrebs.

Als man im Jahr 2011 über eine Wiedervereinigung 2012 nachdachte, kam es zu einem Streit zwischen Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich. Klaus Eberhartinger hätte Georg Danzer ersetzen sollen.

Ein amazon Kunde schreibt zu diesem Album folgendes:

Als langjähriger Ambros-Fan, der Fendrich und Danzer zwar kannte, aber nichts davon zuhause hat, war ich hellauf begeistert. Die einzelnen Songs klingen voluminöser und facettenreicher als die Orginale. Die Mischung aus den 3 verschiedenen Charakteren machen diese CD zu einem wahren Erlebnis und ich kann sie jedem, dem auch nur einer dieser 3 Musiker bekannt ist und gefällt, nur wärmstens empfehlen.

Mein Kommentar, kurz und knapp: Ein Gala-Abend, ein Gala-Mitschnitt, fein instrumentiert ...



Besetzung:
Wolfgang Ambros (guitar, vocals)
Ulli Bäer (guitar, background vocals)
Georg Danzer (guitar, vocals)
Harald Fendrich (bass)
Rainhard Fendrich (guitar, vocals)
Gary Lux (keyboards, background vocals)
Harry Stampfer (drums)
Andi Steirer (percussion)
+
Monika Ballwein (background vocals bei 16.)
Richard Österreicher Sen. (harmonica bei 16.)



Titel:
01. Laß mi amoi no d'Sunn aufgeh' segn (Danzer) 3.30
02. Weiße Pferde (Danzer) 3.30
03. De Kinetten wo i schlof (Prokopetz/Ambros) 3.47
04. Tränen trocknen schnell (Fendrich) 4.51
05. Zwickt's mi (Hausner/Vane/Ambros) 3.05
06. I bin a Kniera (Danzer) 2.37
07. Es lebe der Sport (Fendrich) 3.48
08. Die Blume aus dem Gemeindebau (Prokopetz/Ambros) 3.09
09. Griechenland (Danzer) 4.38
10. Heite drab i mi bam (Danzer) 5.01
11. Manchmal denk i no an di (Fendrich) 3.59
12. Langsam wachs ma z'samm     3:37    
13. Große Dinge (Danzer) 5.16
14. Macho Macho (Fendrich) 4.18
15. I Am From Austria (Album Remix) (Fendrich) 4.00
16. Freunde (Studio-Mix) (Ambros/Fendrich/Danzer/Russell/Scott) 4.24



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Verschiedene Interpreten - 3. Festival des politischen Liedes (1972)

Das Festival des politischen Liedes war eine der größten Musikveranstaltungen in der DDR. Es wurde vom Oktoberklub begründet und fand zwischen 1970 und 1990 jedes Jahr im Februar als offizielle Veranstaltung der FDJ in Ost-Berlin statt. Der Hauptveranstalter war zunächst die FDJ-Bezirksleitung Berlin, ab 1975 der FDJ-Zentralrat. 1980 wurde eine Kompilation der ersten 10 Jahre des Festivals unter dem Titel Zehnkampf – Festival Des Politischen Liedes 1970–1980 herausgegeben. Im gleichen Jahr wurde ein hauptamtliches Büro „Festival des politischen Liedes“ gegründet. Die Organisation des Festivals erfolgte zu großen Teilen ehrenamtlich. Künstlerinnen und Künstler aus 60 Ländern (jeweils 50 bis 80 Künstler, Künstlerinnen und Gruppen aus rund 30 Ländern) traten auf, darunter Prominente wie Mikis Theodorakis, Miriam Makeba, Quilapayún, Inti-Illimani, Silvio Rodríguez, Mercedes Sosa, Canzoniere delle Lame und Pete Seeger. Das erste Festival fand vom 15. bis zum 21. Februar 1970 statt.

Nach dem Zusammenbruch der DDR verlor das Festival seine Funktion und die kulturelle Infrastruktur, auf der es basiert hatte. Um das Festival fortzuführen, wurde ein Förderverein gegründet, der 1991 bis 1994 das ZwischenWelt Festival als „neues Festival des politischen Liedes“ durchführte. Der Verein löste sich 1995 wegen finanzieller Probleme auf.

Im Jahr 2000 erfolgte mit einem kleinen Festival ein Neustart unter veränderten Vorzeichen. Die heutige inhaltliche Ausrichtung manifestiert sich seit 2001 in dem neuen Namen Festival Musik und Politik. (Quelle: wikipedia)

Hier nun die offizielle LP vom 3. Festival des politischen Liedes ... und wenn auch so manch klassenkämpferische Töne ein wenig verkrampft klingen, so ist eines auf jeden Fall klar: Außereuropäische Musiktraditionen hatten hier ihren festen Platz und insoweit waren die damaligen Organisatoren ihrer Zeit weit voraus. Begriffe wie "World Music" oder "Globalisierung" wurden damals bereits im Sinne eines neuen Verständnisses von "Volksmusik" gelebt. Und das verdient Respekt !





Titel:
01. Oktober-Klub Berlin: Lied vom Vaterland (Andert) 4.01
02. Fria Proteatern:  Habt ihr gehört, Genossen (Forslund/Idering/Ringbom/Ohrlander) 2.30
03. Dieter Süverkrüp:  Ballade von Hans Dickhoff (Süverkrüp) 4.52
04. Gruppe Agit-Prop + KOM-Theater: Auf welcher Seite stehst du (Chydeniu/Oksanen) 2.32
05. Silvio Rodriguez: Waffen gegen Waffen (Rodriguez) 2.44
06. Gruppe Sergej Nikitin: Pferde Im Ozean (Berkowskij/Slutzkij) 2.43
07. Gruppe Vietnamesischer Studenten + Fria Proteatern: Hymne der FNL (Sieng) 2.13
08. Quilapayún: Für Vietnam (Carrasco/Gómez) 2.29
09. Dr. Bhupen Hazarika: Lang lebe Bangladesh (Hazarika) 2.14
10. Gruppe Basta: Camilo Torres (Vigletti) 2.08
11. Gruppe Kalaka: Zigeunerlied (Mikó/Bari)  3.12
12. Agitpop: Europawalzer (Würgler/Holst/Jensen) 3.08
13. Die Conrads: Wem soll getraut werden (Die Conrads/Maiwald) 4.13
14. Oktober-Klub Berlin: Friedenslied (Heicking/Andert) (wird nachgeliefert)


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Dienstag, 11. Juni 2013

Fischer Chöre - Wolgamelodie (1975)

Das auch noch. Oder: muss das denn sein ?

Nun, nachdem in mir irgendwann man der Entschluss gereift ist, den blog nicht nur "Musik aus deutschen Landen" zu nennen, sondern damit auch verbunden war, wirklich die ganze Bandbreite "deutscher Musik" zu präsentieren, gehören natürlich irgendwann auch die Fischer Chöre dazu, zumal diese ja - und das kann man ja nicht bestreiten - über viele Jahre sehr erfolgreich agierten.

Also, die Fischer-Chöre:

Die Fischer-Chöre sind eine Gemeinschaft von eigenständigen gemischten Chören aus dem Raum Stuttgart, deren Chorleiter Gotthilf Fischer ist.

Der damals 18-jährige Gotthilf Fischer übernahm 1946 die Leitung des Gesangvereins Deizisau bei Plochingen in Württemberg. Später folgten weitere Chöre, die dann auch gemeinsam Konzerte gaben.

1969 traten die Chöre in der Fernsehsendung Drei mal Neun bei Wim Thoelke auf und wurden somit einem größeren Publikum bekannt. Im Jahre 1971 erschien die erste Langspielplatte bei Polydor Records, die wie die nachfolgenden von Hans Bertram produziert wurde, dessen Orchester für die musikalische Begleitung sorgte. Es folgten immer wieder auch Gastauftritte im Fernsehen. Ein Markstein der Chorgeschichte war der Auftritt beim Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in München. Gemeinsam mit Freddy Quinn sangen die Chöre das Lied Das große Spiel.

Es folgten eine kleine Sendereihe im Fernsehen unter dem Titel Sing mit den Fischer-Chören sowie mehrere Reisen, u.a. nach Rom (1976 und 1985), Jerusalem und in die USA. Anlässlich des Besuchs bei Präsident Jimmy Carter überreichte Gotthilf Fischer seine Komposition Die Friedensmesse, die von den Chören auch auf einer Langspielplatte eingesungen wurde.

1988 sangen die Fischer-Chöre das Lied der ARD-Fernsehlotterie Lasst uns singen. 1989 nahm ein Mädchenchor der Fischer-Chöre mit dem Lied Der Natur auf der Spur beim Grand Prix der Volksmusik teil, erreichte jedoch in der Vorentscheidung nur Platz 6 und konnte sich somit nicht für das Finale qualifizieren. In den 1980er und 1990er Jahren gab es mehrere Aufzeichnungen von Konzerten der Fischer-Chöre, die im ARD-Programm und im Südwest-Fernsehen ausgestrahlt wurden. Ferner waren die Chöre immer wieder bei verschiedenen Fernsehgalas zu Gast.

In den 1990er Jahren erhielt Gotthilf Fischer mit seinen Chören beim SWR eine eigene Fernsehreihe Die Straße der Lieder, bei der die Chöre mit einem alten Omnibus (SETRA-Bus, Baujahr 1959) durch die Lande fuhren und an verschiedenen Orten ihre Lieder darboten. Die Sendung wurde durch viele Stars der Unterhaltungsmusik bereichert. Neben Gotthilf Fischer war die Opernsängerin Eva Lind einige Jahre feste Moderatorin. Die Sendereihe wurde im Frühjahr 2008 eingestellt.  (Quelle: wikipedia)
Der junge Gotthilf Fischer

Also, wer mich ein wenig näher kennt, wird wissen, dass dies nicht meine bevorzugte Msuik ist, aber ich habe schon großes Respekt vor jemanden, der als 18jähriger im Jahrt 1946 einen Chor gründet ... und diesen über 2 Jahrzehnte leitet, ohne, dass sich ein wirklich erwähnenswerter Erfolg einstellt. Aber die Liebe zu dieser Art von Musik muss schon sehr groß gewesen sein ... und das imponiert mir wirklich.

Ob es sich bei diesen Wolgamelodien so wirklich um russischen Volkslieder handelt, entzieht sich meiner Kenntnis, aber ein paar Zweifel habe ich schon ... denn natürlich werden textliche alle nur denkbaren Klischees reproduziert ...

All jenen, die Freude an dieser Musik haben, wünsche ich viel Vergnügen !



Besetzung:
Die Fischer-Chöre unter der Leitung von Gotthilf Fischer
+
Orchester Hans Bertram


Alternatives Frontcover: "Moskauer Nächte"
(Club-Sonderauflage)


Titel:

01. Kosaken-Patrouille (Traditional/Lilibert) 3.29    
02. Abendglocken (Traditional/Lilibert) 2.16    
03. Zwei Gitarren-Kalinka (Traditional/Lilibert) 2.45    
04. Die Legende von den 12 Räubern (Traditional/Lilibert) 3.24    
05. Mit der Troika in die große Stadt (Bauer/Weyrich) 2.58    
06. Stenka Rasin ((Traditional/Lilibert) 1.54
07. Katjuschka-Wolgaschlepper (Traditional/Lilibert) 3.04    
08. Moskauer Nächte (Traditional/Lilibert) 2.42    
09. Suliko (Traditional/Lilibert) 3.00    
10. Eine weiße Birke (Blum/Weyrich) 3.08    
11. Eintönig klingt hell das Glöckchen (Traditional/Lilibert) 2.55    
12. Ave Maria - Wenn ich ein Glöcklein wär' (Traditional) 3.28

 
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